Unsere Projekte

Die kurzen Projektvorstellungen erläutern, woran ATUS in jüngster Zeit gearbeitet hat. Vielleicht steht hier als nächstes Ihr neues Projekt?

Der Eigenbetrieb Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin (SDS) ist u. a. für die Organisation der Abfallentsorgung und der Straßenreinigung inkl. Winterdienst zuständig. Der SDS hat ATUS mit der Erstellung der Gebührenkalkulationen für die beiden genannten Leistungsbereiche beauftragt. Der Kalkulationszeitraum soll für drei Jahre gelten.

Weiterhin erstellen wir für den Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Holzminden eine Abfallgebührenkalkulation.

Die Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg GmbH (ASF) lässt durch Dritte Restabfälle, Bioabfälle und PPK im Holsystem erfassen. Die Behälter für alle drei Fraktionen sollen vollständig mit Transponderchips ausgestattet werden. Dieser Vorgang des Nachchippens einschließlich aller dazugehörigen Datenhaltungs- und übermittlungsarbeiten, der Information der Öffentlichkeit usw. ist Gegenstand einer Ausschreibung, mit deren Durchführung ATUS beauftragt wurde.

Eine vergleichbare Ausschreibung führen wir derzeit für den Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland durch, der seine PPK-Behälter nachträglich mit Transponderchips ausstatten lassen will. Dort ist zudem die Abfuhr der PPK in 240 l und 1.100 l Behälter Gegenstand der Ausschreibung.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat mit der Verwertung der getrennt erfassten Papiere, Pappen und Kartonagen (PPK) Dritte beauftragt. Für die Konzeption der künftigen  Ausschreibung will aha von ATUS klären lassen, welche Erlöse zu erwarten sind, wenn ein Teil der Umschlagleistungen nicht von den Verwertern zu erbringen sind, sondern von aha durchgeführt werden. Weiterhin soll geklärt werden, welche Auswirkungen auf die Erlöse die PPK-Sammlung in Säcken hat, die im Umland noch teilweise erfolgt.

Der Landkreis Wittmund ist u. A. für die Abfallentsorgung auf der ostfriesischen Insel Langeoog zuständig. Dort gibt es eine Umschlaganlage, in der die Abfälle in Container umgeladen werden, die Container werden anschließend per Schiff zur landseitigen Entsorgung verbracht. Die bestehende Umschlaganlage genügt in mehrfacher Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen. ATUS wurde beauftragt, im Rahmen der Erstellung des Abfallwirtschaftskonzeptes eine Machbarkeitsstudie für den zukünftigen Abfallumschlag anzufertigen.

Der Landkreis Verden hat die Entsorgung der Restabfälle ab dem 01.01.2021 neu vergeben. Der Transport der Restabfälle soll mit der Bahn erfolgen. Hierzu werden die Abfälle in einer bestehenden Müllumladestation in Container verpresst und dann auf die Bahn umgeladen. Wir sind mit der Ausschreibung folgender Leistungen beauftragt worden: Lieferung von Containern,  Hin- und Rücktransport per Bahn und das Containerhandling auf der Entsorgungsanlage.

Für die beiden Städte Kiel und Salzgitter schreiben wir derzeit die Bioabfallentsorgung aus. Bei der Ausschreibung für die Landeshauptstadt Kiel ist zwingend eine Vergärung der Bioabfälle mit energetischer Verwertung der Gärgase vorzusehen, für Salzgitter ist die Ausschreibung systemoffen gestaltet.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) betreibt verschiedene Entsorgungsanlagen. Am Standort Hannover-Lahe wird mittels Blockheizkraftwerken das Methangas aus der Deponie sowie das Biogas aus der mechanisch-biologischen Restabfallaufbereitung energetisch verwertet. Die entstehende Wärme wird teilweise in Latentwärmespeicher in Containerform eingebracht. Die Container werden per LKW in ein Schulzentrum transportiert. Dort wird die Wärme in die Heizung der Schule eingespeist. ATUS wurde mit der Ausschreibung der Lieferung neuer Wärmespeicher beauftragt, wobei die vorhandenen Fahrgestelle für die Container weiterhin genutzt werden sollen.

Die Hamburg Port Authority (HPA) ist u.a. für die Sicherstellung der notwendigen Wassertiefen im Bereich des Hamburger Hafens sowie in der Norder- und der Süderelbe zuständig. Das bei den hierfür erforderlichen Baggerungen anfallende Baggergut wird teilweise auf eigenen Deponien abgelagert, der größere Anteil (1,5 Mio. t TS/a) wird derzeit an einer Stelle im schleswig-holsteinischen Mündungsgebiet der Elbe verbracht. Für die Zeit nach Ende dieser befristeten Unterbringungsmöglichkeit plant die HPA, einen entsprechenden Teil des anfallenden Baggerguts in die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee zu verbringen. Diese Umlagerung in die AWZ bedarf einer Genehmigung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Im Genehmigungsantrag müssen landseitige Alternativen gemäß des Hohe See Einbringungsgesetzes (HoheSeeEinbrG) geprüft und bewertet werden. Vor diesem Hintergrund hat die Hamburg Port Authority die ATUS GmbH mit der Erstellung eines Gutachtens zu den Alternativen zur wasserseitigen Verbringung beauftragt.

Für den Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover schreiben wir derzeit insgesamt 6 Abfallzerkleinerer und ein Kompostsieb aus. Den Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Grafschaft Bentheim beraten wir ebenfalls bei der Ausschreibung eines Abfallzerkleinerers.

Wir führen derzeit Sortieranalysen von Restabfall für die Stadt Emden und den Landkreis Cuxhaven durch. Die Stadt Braunschweig hat uns mit der Untersuchung von Leichtverpackungen zur Ermittlung der Stoffgleichen Nichtverpackungen beauftragt.