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Vergärungsanlagen

 

 

Ausgewählte Referenzen

Trockenfermentationsanlage für die Kompostierungsanlage in Borg, AWB Landkreis Uelzen:

  • Baubetreuung 2. Bauabschnitt (2013-2015)

  • Machbarkeitsstudie (2009)
  • funktionale Ausschreibung (2010)
  • Umsetzungsbegleitung (2011/2012)
Funktionale Ausschreibung weiterer Bioabfallvergärungsanlagen
  • für GIB mbH, Brake (2008)
  • für die Abfallwirtschaftsgesellschaft LK Vechta (AWV) (2008)

 

Erstellung von Verfahrensanweisung für die Vergärungsanlage in Venneberg, LK Emsland (in Bearb.)

 

Erstellung von Verfahrensanweisung für die Vergärungsanlage in Dörpen, LK Emsland (2013/2014)

 

Mitwirkung an der funktionale Ausschreibung einer Biogasaufbereitungsanlage für die LSW LandE-Stadtwerke Wolfsburg in Zusammenarbeit mit Planungsbüro für Biogastechnik, Luckau (2009)

 

Biogas aus Biomasse: "Müll statt Mais"

Als man in den "abfallwirtschaftlichen Aufbruchzeiten" die Biotonne erfand, hatte man vor allem die Verminderung der zu deponierenden Abfallmenge im Blick. Nun steht, mit Blick auf Klimaschutz und Energiepolitik, die energetische Nutzung von Biomasse im Vordergrund.


Teilweise trägt die energetische Nutzung von Biomasse problematische Züge, etwa wenn Nahrungsmittel zu Biogas vergoren werden. Was liegt dann näher, als die ohnehin vorhandenen organischen Abfälle als Biomasse und Energieträger aufzufassen ("Müll statt Mais")?


Bioabfälle sind feucht, strukturarm, ligninarm und nicht lagerfähig. Sie können zu Biogas vergoren werden, wobei solche Anlagen die Abfälle just-in-time aufnehmen müssen. Ebenfalls in Biogasanlagen eingesetzt werden können einige Grünabfälle wie etwa Rasenschnitt; Nachteil ist dabei, dass diese nicht ganzjährig anfallen, und im Gegenteil eine ohnehin vorhandene Lastkurve der Bioabfallentsorgung noch verstärken.


Ast- und Strauchschnitt dagegen ist ligninhaltig und im anaeroben Milieu praktisch nicht zugänglich. Diese Abfälle sind jedoch vergleichsweise gut lagerfähig und können im weitesten Sinne als Brennstoff eingesetzt werden, sei es in Biomassekraftwerken oder weiter aufbereitet zu Heizzwecken.


Im Jahr 2008 haben wir gemeinsam mit den Rechtsanwälten von White & Case Hamburg, die ersten niedersächsischen Trockenfermentationsanlagen für Kompostierungsanlagen ausgeschrieben. Nähere Informationen finden Sie in unserer ATUSinfo vom September 2008.